Einladung zum „SCHNUPPERN“

Pink-aktiv

Reha-Sport für Frauen mit und nach Krebs und Freundinnen jeden Dienstag ab dem 3. Juli im Medical-Fitness-Studio im Thermalbadehaus, Bad Neuenahr, Kurgartenstraße 1!

Jeden Dienstag von 17:30 bis 18:30 Uhr findet zukünftig unter der Leitung von Michaela Peters
pink-aktiv, eine Reha-Sport –Einheit für Frauen mit und nach Krebs statt. Beste Freundinnen und Angehörige sind ebenfalls herzlich willkommen!

Michaela Peters ist als zertifizierte Übungsleiterin für Sport in der Krebsnachsorge für die Gymnastikriege Dedenbach tätig. Die Oberdürenbacherin ist vielen betroffenen Frauen durch ihre selbständige Tätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychoonkologin bekannt. Seit mehr als 2 Jahren bietet sie bereits im Marienhaus Klinikum Bad Neuenahr für Frauen mit und nach Krebs die Tiefenentspannung „WOHLGEFÜHLE“ an. Auch dieses Angebot wird zukünftig in den Räumen des Medical-Fitness-Studios dienstags von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr stattfinden.

Was bedeutet pink-aktiv?
pink steht hier für die bekannte rosa Schleife, die weltweit ein Bewusstsein für die Problematik von Brustkrebserkrankungen darstellt.

aktiv gesund werden – aktiv gesund bleiben! Das ist seit Jahren der Leitgedanke in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern von Michaela Peters.

pink-aktiv ist eine Reha-Sportstunde, die für jeden Fitnesslevel geeignet ist. Zu Musik werden Elemente aus der Funktions-Gymnastik mit modernen rhythmischen Bewegungen kombiniert. Die Teilnehmerinnen begegnen sowohl bekannten Moves aus dem Dance-Aerobic als auch den klassischen Übungen aus dem Pilates.

Jede Frau, in jedem Alter mit und ohne sportliche Vorerfahrung, die ihren Alltag bewältigen kann, kann teilnehmen. Der Teilnahme sollte ein ärztliches Beratungsgespräch vorausgehen.

Jede Teilnehmerin kann nach ihren eigenen Möglichkeiten trainieren und ihre eigenen Grenzen schrittweise neu kennenlernen und erweitern. Eine Schnupperstunde ist selbstverständlich ohne Anmeldung möglich. Vereinsmitglieder der Gymnastikriege Dedenbach können diese Reha-Sportstunde kostenfrei nutzen.


Warum Sport in der Krebsnachsorge?


Noch vor wenigen Jahren riet man Krebspatienten, sich während und nach einer Krebsbehandlung körperlich zu schonen. Heute sind sich die Experten einig: Krebspatienten profitieren in fast jeder Krankheitssituation davon, körperlich aktiv zu sein oder sich sportlich zu betätigen. Die heute bekannten Vorteile von Bewegung sind überzeugend: Man verringert das Risiko für viele mögliche Krankheits- und Behandlungsfolgen. Wer sich bewegt, fühlt sich seltener erschöpft und bleibt meist leistungsfähiger. Bei vielen Patienten hat angemessene körperliche Aktivität zudem einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität.

Angepasstes Bewegungstraining verbessert außerdem Erschöpfungszustände, das sogenannte Fatigue-Syndrom wird deutlich gemildert. Darunter leiden viele Patienten noch lange nach der Therapie.

Bewegung und Sport können sich aber auch ganz allgemein positiv auf die Psyche und das Wohlbefinden von Patienten auswirken. Da man durch körperliche Aktivität oft fitter und belastbarer wird, gewinnt man ein Stück "normales" Alltagsleben und Zutrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zurück. Bewegung und Sport in der Gruppe sind auch sehr unterstützend bei der Krankheitsbewältigung. Insgesamt gibt es für Krebspatienten nur vergleichsweise wenige Situationen, in denen Bewegung tatsächlich schaden kann. Experten raten Krebspatienten während einer Behandlung jedoch davon ab, sich zu überfordern und sich zum Beispiel an Sportprogrammen für Gesunde zu orientieren. Wer sich für ein Bewegungsprogramm entscheidet, sollte sich in Wohnortnähe eine ReHa-Sportgruppe suchen.

Krebsnachsorge: Wie und wann helfen Sport und Bewegung? In der Rehabilitationsphase, gegen Ende oder nach Abschluss der ersten Behandlung, findet für die meisten Patienten ein fließender Übergang von der Physiotherapie zum echten Bewegungstraining statt.

Finanzierung: Wer trägt die Kosten? Sport in der Krebsnachsorge ist sogar auf Rezept möglich! Die gesetzlichen Krankenversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Der Arzt muss auf einem Formular, dem "Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport", die Diagnose Krebs bestätigen. Er benennt dort die Einschränkung, die durch Sport gemildert oder vermieden werden soll.

Auch die Anzahl und Dauer der Übungseinheiten wird angegeben, ähnlich wie bei Massagen oder physiotherapeutischen Maßnahmen gemäß der Heil- und Hilfsmittelrichtlinien.

Anmeldung (ab sofort möglich!) und Info bei Michaela Peters 02655 2412.